Jägerschaft Fallingbostel e.V.

88% aller Jäger Niedersachsens sind in der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. organisiert (51.174 Mitglieder), nur Rheinland Pfalz, Mecklenburg- Vorpommern, Bayern und Thüringen weisen in Deutschland einen höheren jagdlichen Organisationsgrad auf.

Seit dem 20. Dezember 1979 ist die Landesjägerschaft Niedersachsen anerkannter Naturschutzverband.

Es sind die Aufgabe und Ziele der Jägerschaften u. a. der Schutz und die Erhaltung einer artenreichen und gesunden freilebenden Tier- und Pflanzenwelt und die Sicherung ihrer Lebensgrundlagen, Pflege und Förderung aller Zweige des Jagdwesens, Interessenvertretung der Jäger in Staat und Gesellschaft, Öffentlichkeitsarbeit.

Die Jagdabgabe der Jäger, die in Niedersachsen behördlicherseits beim Lösen des Jagdscheins von den Jägern erhoben wird, erbringt jährlich 2,2 Mio. Euro (Stand 2005). Aus diesen Mitteln werden  Maßnahmen zur Förderung der Ziele des Umwelt- und Naturschutzes, der Landespflege (z. B. Aktion "Biotopschutz" im Wege des Ankaufs schützenswerter Flächen), Maßnahmen zum Schutz und der Erhaltung der frei lebenden Tier- und Pflanzenarten (z.B. "Aktion Hegebüsche"), Vorhaben im Bereich Wildökologie und Jagdökologie gefördert oder bestritten.

Im Landkreis Heidekreis gibt es zwei eigenständige Jägerschaften, Soltau und Fallingbostel. Diese Jägerschaften pflegen intensiven Kontakt untereinander und arbeiten in allen wichtigen jagdlichen Belangen eng zusammen. Hierzu gehört u. a. die Abstimmung der Prüfungsfragen zur jährlich stattfindenden Jägerprüfung oder auch der gemeinsam betriebene Schießstand in Krelingen.

Bei den Rotwildvorkommen und den damit zusammenhängenden Jahresstrecken, nimmt der Landkreis Heidekreis im Vergleich auf Bundesebene, eine führende Stellung ein. Generell sind bei uns alle Schalenwildarten gut vertreten